Mitbestimmen & Gremien - Kinder- und Jugendhilfe Maria Schutz

Offene Kultur

Grundlage für echtes Miteinander

Echtes Mitgestalten braucht Offenheit. Ob in der pädagogischen Arbeit, im Austausch unter Kolleg*innen oder im Dialog mit jungen Menschen. Bei uns zählt das Wir.

So gestalten wir Tag für Tag die Zukunft der Kinder- und Jugendhilfe Maria Schutz: offen, menschlich und mit dem festen Glauben daran, dass Mitbestimmung und Miteinander unsere Arbeit stark machen.

In der Kinder- und Jugendhilfe Maria Schutz ist eine offene und wertschätzende Haltung das Fundament unserer täglichen Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und im Team. Wir schaffen Räume, in denen Ideen wachsen dürfen, Kritik gehört wird und jede Meinung zählt.

Transparenz, Dialog und Vielfalt sind für uns mehr als schöne Worte: Sie sind gelebte Haltung. Denn wir wissen: nur wer sich gesehen und ernst genommen fühlt, kann sich einbringen, Verantwortung übernehmen und über sich hinauswachsen.

Offenheit bedeutet für uns auch, voneinander zu lernen. Wir hören hin, fragen nach, entwickeln uns gemeinsam weiter und gestalten Veränderung aktiv. So bleibt unsere Einrichtung lebendig, modern und immer nah an den Bedürfnissen der Menschen, die wir begleiten.

Mitbestimmung ist für uns mehr als ein Prinzip

gelebter respekt & vertrauen

Mitbestimmung ist für uns kein Schlagwort, sondern ein Ausdruck echter Wertschätzung. In Overath begleiten wir junge Menschen durch herausfordernde Lebensphasen und geben ihnen dabei Raum, ihre Meinung zu sagen, Entscheidungen mitzutragen und Verantwortung zu übernehmen.

Denn wer mitreden darf, wird gehört. Wer mitentscheiden kann, wächst. So entsteht eine Gemeinschaft, die auf Vertrauen, Respekt und echter Teilhabe basiert.

Was MITBESTIMMUNG für uns bedeutet:

Hinhören und verstehen

Mitbestimmung beginnt beim ehrlichen Zuhören. Wir nehmen uns Zeit, um zu begreifen, was Kinder, Jugendliche und Kolleg*innen wirklich bewegt. Wir hören auch zwischen den Zeilen, indem wir auf Stimmungen, Fragen und unausgesprochene Gedanken achten. Echtes Verstehen heißt für uns: präsent sein, nachfragen, dranzubleiben. Nur so entstehen Begegnungen auf Augenhöhe, die Vertrauen schaffen.

Aus Ideen wird Wirkung

Bei uns bleibt Beteiligung nicht theoretisch. Gute Ideen werden nicht nur gesammelt. Sie bekommen Raum, sichtbar zu werden. Wir prüfen gemeinsam, wie Vorschläge umgesetzt werden können, und feiern Erfolge zusammen. So spüren alle: Meine Meinung verändert etwas. Das motiviert, weiterzudenken, Verantwortung zu übernehmen und dranzubleiben.

VERANTWORTUNG tragen

Mitreden heißt auch, Verantwortung zu übernehmen. Kinder, Jugendliche und Mitarbeitende erleben bei uns, dass Mitbestimmung immer auch bedeutet, selbst aktiv zu werden. Ob im Alltag der Wohngruppe, bei Projekten oder in Teamprozessen: wir fördern Mut, Selbstbewusstsein und die Fähigkeit, gemeinsam tragfähige Entscheidungen zu treffen.

sichtbarE Wertschätzung

Teilhabe bedeutet für uns, dass jede Meinung unabhängig von Alter, Erfahrung oder Funktion zählt. Wir begegnen einander mit Respekt und nehmen Perspektiven ernst, auch wenn sie unbequem sind. Diese Haltung schafft ein Klima der Anerkennung, in dem sich Menschen gesehen fühlen und Vertrauen wachsen kann – in sich selbst, ins Team und in unsere Einrichtung.

Gemeinschaft stärken

Wir glauben, dass Verantwortung dann am besten getragen wird, wenn sie geteilt wird. Entscheidungen werden bei uns nicht „von oben“ gefällt, sondern gemeinsam gestaltet.

Das fördert Identifikation und stärkt das Gefühl: Wir sind Teil von etwas Größerem. Dieses Miteinander trägt in der Arbeit mit jungen Menschen und im Kollegium.

GEMEINSAM VIELFALT NUTZEN

Jede Meinung bringt einen neuen Blickwinkel: In der Unterschiedlichkeit unserer Erfahrungen liegt ein Schatz, den wir bewusst leben.

Durch offene Gespräche und ehrliche Diskussionen entstehen Lösungen, die tragfähig, alltagstauglich und nachhaltig sind. So wächst ein Miteinander, das Veränderung möglich macht: Schritt für Schritt und gemeinsam.

Das Kinder- und Jugendforum KiJuFo

Das KiJuFo der Kinder- und Jugendhilfe Maria Schutz ist ein geschützter Raum, in dem Kinder und Jugendliche der Einrichtung ihre Themen einbringen, sich austauschen und konkrete Veränderungen anstoßen können. Es ist ein Ort gelebter Demokratie, an dem junge Menschen erleben: „Ich werde gehört. Ich kann etwas bewirken.“

Ob Vorschulkind oder Jugendlicher im Übergang zur Selbstständigkeit, alle Gruppen unserer Einrichtung sind eingeladen, mitzumachen. Jede Gruppe wählt zwei Vertreter*innen, die beim nächsten Forum ihre Anliegen vorstellen. So entsteht eine vielfältige, altersgemischte Runde, die von Vertrauen, Offenheit, gegenseitigem Zuhören und Respekt geprägt ist.

Alle Kinder und Jugendlichen erhalten rechtzeitig vor dem nächsten Forum eine Einladung, begleitet von einem ansprechenden Poster mit allen wichtigen Informationen, per E-Mail an die Gruppen.

Unsere Vertrauenserzieherinnen Sophie und Luca informieren zusätzlich in Gruppensitzungen oder im Alltag. Das Poster hängt darüber hinaus, sichtbar für alle auf dem Gelände, im Schaukasten unserer Vertrauenserzieherinnen.

So bleibt das Forum präsent, zugänglich und transparent. Partizipation bedeutet für uns: gemeinsam denken, gemeinsam handeln.

Mitreden. Mitgestalten. Mitentscheiden.

werte die das kijuFO prägen

Echte Mitbestimmung statt symbolischer Beteiligung.

Verbindliche Weiterarbeit statt einmaliger Rückmeldung.

Vertrauensvolle Atmosphäre statt formeller Strenge.

Gemeinsame Verantwortung von Kindern, Jugendlichen und Fachkräften.

Langfristige Wirkung auf die Lebensqualität in der Einrichtung.

UNSER KiJuFo

Unser Kinder- und Jugendforum ist mehr als ein Treffen. Es ist ein pädagogisch wertvoller Prozess, in dem Kinder und Jugendliche:

Diese Erlebnisse prägen und fördern nachhaltig ihr Selbstbewusstsein, ihr Gemeinschaftsgefühl und ihre Beteiligungskompetenz.

SO FUNKTIONIERt MITBESTIMMEN:

Das KiJuFo findet alle zwei Monate im großen Besprechungszimmer unserer Einrichtung statt. In gemütlicher Atmosphäre (mit Getränken und kleinen Snacks) treffen sich die gruppeninternen gewählten Vertreter*innen der Gruppen (Kinder, Jugendlichen) auf Augenhöhe mit unseren Vertrauenserzieherinnen Sophie und Luca. Die Sitzung folgt unter der Moderation der Vertrauenserzieher*innen einem klaren, kindgerechten Ablauf:

  • Themenvorstellung durch die Gruppenvertreter*innen als Ergebnisse des gruppeninternen Austauschs nach ihren Prioritäten
  • Offene Diskussion & Austausch: Was bewegt uns? Was wollen wir verändern?
  • Konkrete Planung: Wer übernimmt was? Wen müssen wir einbeziehen (Leitung, Haustechnik, Pädagog*innen)?
  • Protokoll & Rückmeldung: Ergebnisse werden dokumentiert und weitergeleitet

Im darauffolgenden Forum werden die jeweiligen Updates und entstandenen Aufgaben zu vergangenen Themen besprochen. So bleibt Beteiligung verbindlich und nachvollziehbar. Es ist uns wichtig, dass die Anliegen der Kinder und Jugendlichen nicht nur gesammelt, sondern auch weiterbearbeitet werden. Unsere Vertrauenserzieherinnen Luca und Sophie erstellen für jede Sitzung des KiJuFo ein Protokoll, bringen Themen in die Gruppenleiterrunde oder führen Gespräche mit der Einrichtungsleitung.

Aber auch die Kinder und Jugendlichen selbst übernehmen Verantwortung: Sie berichten zurück in ihre Gruppen, holen Meinungen ein und setzen die gemeinsam erarbeiteten Aufgaben um. Oberste Priorität ist es, dass die Kinder und Jugendlichen sich in ihren Angelegenheiten gesehen, gehört und ernst genommen fühlen.

Was Kinder und Jugendliche bewegt

Themenvielfalt

In unserem Kinder- und Jugendforum ist Platz für kleine und große Anliegen. Kinder und Jugendliche entscheiden selbst, was wichtig ist: ob Regeln, Freizeitgestaltung oder Infrastruktur. Nachstehend eine Auswahl an Beispielen aus vergangenen KiJuFos:

  • Wunsch nach eigenen Hühnern mit Pflegeplan und Aufgabenverteilung
  • Kritik an unterschiedlichen Ausgehzeiten in Gruppen
  • Feedback zu Gruppenregeln („kein harter Ball vor 17 Uhr“)
  • Idee für Kunstrasen im Innenhof
  • Lob für neue Spielideen und engagierte Pädagog*innen
  • Austausch mit anderen Bewohner*innen unser Einrichtung

Das Forum bietet unseren Kindern und Jugendlichen, aber auch den Kolleg*innen damit Raum für Lob, Kritik, Träume, gegenseitigen Respekt und konkrete Verbesserungsvorschläge. Damit können wir gemeinsam in unserem realen Alltag und Miteinander mehr erreichen und auf Augenhöhe gemeinsam gestalten.

Ideen, die bewegen & Stimmen, die zählen.

GEMEINSAM BEWEGEN

MAV kennenlernen

Die MAV vertritt Ihre Interessen als Mitarbeiter*in.

TEAM = MITTELPUNKT

UNTERSTÜTZUNG

Spenden, Ehrenamtler*innen und Unterstützer*innen.

IHRE HILFE KOMMT AN.

Ein Teil Werden ​

Informationen rund um den Job und aktuelle Stellenangebote.

JETZT EIN TEIL WERDEN.

Unser

FaQ - FRAGEN UND aNTWORTEN

Weil echtes Miteinander nur funktioniert, wenn alle mitreden dürfen. In der Kinder- und Jugendhilfe Maria Schutz verstehen wir Mitbestimmung als Grundhaltung nicht als Pflicht. Kinder, Jugendliche und Mitarbeitende gestalten unseren Alltag aktiv mit, bringen Ideen ein und übernehmen Verantwortung.

So entsteht eine lebendige Gemeinschaft, die auf Vertrauen, Offenheit und gegenseitigem Respekt basiert.

Das Kinder- und Jugendforum (kurz KiJuFo) ist die Plattform, auf der junge Menschen ihre Stimme erheben können.

Hier werden Themen, Wünsche und Anliegen aus dem Alltag der Wohngruppen gesammelt, diskutiert und gemeinsam Lösungen gefunden.
Ob es um Freizeitangebote, Gruppenregeln oder neue Ideen für das Zusammenleben geht, das KiJuFo sorgt dafür, dass die Sicht der Kinder und Jugendlichen gehört wird und in Entscheidungen einfließt.

Ganz einfach: durch Mitreden und Mitgestalten. Im KiJuFo sind Vertreter*innen aus allen Wohngruppen aktiv. Sie bringen die Anliegen ihrer Gruppe ein und nehmen neue Impulse mit zurück. Dabei lernen sie, Verantwortung zu übernehmen, Kompromisse zu finden und ihre Meinung respektvoll zu vertreten und damit Fähigkeiten, die weit über den Alltag bei Maria Schutz hinaus wichtig sind.
Mitbestimmung gibt Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, sich als wirksam zu erleben. Sie lernen, dass ihre Meinung zählt und dass Veränderung möglich ist, wenn man sich engagiert. Das stärkt Selbstvertrauen, Eigenständigkeit und die Fähigkeit, für sich und andere einzustehen. Dies sind zeitglich zentrale Bausteine unserer pädagogischen Arbeit.

Im KiJuFo geht es um all das, was Kinder und Jugendliche im Alltag beschäftigt:

  • Freizeitgestaltung und Feste
  • Zusammenleben in den Gruppen
  • Wünsche für das Essen, Ausflüge oder Projekte
  • Themen rund um Regeln, Fairness und Gemeinschaft

So wird Beteiligung ganz praktisch erlebbar und schafft Verbindung zwischen allen Gruppen und Generationen.

Kinder und Jugendliche lernen bei uns, dass ihre Stimme Gewicht hat. Durch Mitbestimmung erfahren sie, wie Gemeinschaft funktioniert, wie man Entscheidungen trifft und Verantwortung übernimmt. Diese Erfahrung stärkt das Selbstbewusstsein, fördert soziale Kompetenzen und unterstützt die persönliche Entwicklung. Dies sind zentrale Ziele unserer pädagogischen Arbeit.

Die Mitarbeitervertretung ist die Stimme des Teams. Sie sorgt dafür, dass die Interessen der Kolleg*innen gehört werden, begleitet Veränderungsprozesse und stärkt den Dialog mit der Leitung. Dabei geht es nicht nur um organisatorische Fragen, sondern auch um das Miteinander im Alltag, um Wertschätzung, Offenheit und ein gesundes Arbeitsklima. Erfahren Sie hier mehr.

Die MAV ist Brücke, Sprachrohr und Impulsgeber zugleich. Sie fördert Transparenz, steht für faire Arbeitsbedingungen und trägt dazu bei, dass sich Mitarbeitende gesehen und ernst genommen fühlen. So entsteht eine Atmosphäre, in der Engagement wachsen kann und in der sich alle mit der Einrichtung und ihrer Aufgabe identifizieren.

Beide Gremien stehen für Beteiligung, aber aus unterschiedlichen Blickwinkeln.
Während das KiJuFo den jungen Menschen eine Stimme gibt, stärkt die MAV das Team.
Im Alltag wirken beide zusammen, indem sie Austausch fördern, Anliegen sichtbar machen und gemeinsam Ideen für ein gutes Miteinander entwickeln.

Wir wollen, dass bei Maria Schutz jede Stimme, unabhängig vom Alter oder der Position, zählt. Mitbestimmung bedeutet für uns, Verantwortung zu teilen, Gemeinschaft zu leben und Entscheidungen gemeinsam zu tragen. So entsteht eine Einrichtung, die sich stetig weiterentwickelt, weil alle daran mitgestalten.