Sechs junge Menschen. Sechs Geschichten. Ein gemeinsames Ziel. 🚴♀️

Die Luft ist frisch, das Herz schlägt schneller, und der Asphalt erzählt Geschichten von Mut, Zusammenhalt und purer Willenskraft unserer sechs Kinder- und Jugendlichen im Alter zwischen 10 und 14 Jahren. Am 14. April 2025 war es wieder so weit: Über 100 Jugendliche aus Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe machten sich für eine Woche auf den Weg – auf eine über 500 Kilometer lange Reise voller Herausforderungen, Begegnungen und unvergesslicher Momente und wir waren Mittendrin. Die Tour de Jugendhilfe 2025 startete in Dormagen und führte unsere jungen Heldinnen und Helden bis zum Hafen von Nessmersiel – mit nichts als Muskelkraft, Ausdauer, Teamgeist und der unerschütterlichen Unterstützung und dem Rückenwind ihrer Schutzengel.
Was hier auf zwei Rädern beginnt, ist mehr als nur eine Radtour. Es ist eine erlebnispädagogische Erfahrung, ein Abenteuer, das zusammenschweißt, Selbstvertrauen schenkt und unseren Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit gibt, sich selbst und ihre Grenzen ganz neu kennenzulernen. In einer Welt, in der vieles digital und schnelllebig ist, ist diese Tour ein analoges Manifest für das echte Leben – rau, ehrlich, intensiv.
Wir ziehen den Helm vor dem unglaublichen Einsatz des Teams: Schon die Vorbereitungsphase war ein großer Meilenstein. In nur drei Tagen haben unsere Kinder und Jugendlichen 130 Trainingskilometer absolviert. Dabei ging es nicht nur um Ausdauer, sondern auch um echtes Teamwork: Räder wurden selbst repariert, die Campingausrüstung gepackt, Strecken analysiert und Herausforderungen gemeinsam gemeistert.
Die tägliche Routine aus Etappenstart, gemeinsamer Mahlzeit, Siegerehrung und Zelten unter freiem Himmel zeigt, was wirklich zählt: Das Miteinander, die eigene Disziplin, Fairplay – und die Gewissheit, dass jeder Kilometer zählt. Es wurde gelacht, geschwitzt, manchmal geflucht – aber nie aufgegeben.
Ein besonderer Dank geht an unsere großzügigen Unterstützer, ohne die dieses Projekt nicht möglich gewesen wäre:
• Lions Club Overath,
• Karsten Migels,
• Merida sowie
• Rad & Sport Liiben
haben mit ihrer Spende für Fahrräder und hochwertige Ausrüstung einen wertvollen Beitrag für diese Herausforderung geleistet.
Ebenso möchten wir unsere großartigen Schutzengel hervorheben – Pädagog*innen, die 24/7 für unser Team da waren, motivierten, betreuten, für Sicherheit sorgten und selbst durch Regen, Kälte und Erschöpfung stets das Ziel im Blick behalten haben: die jungen Menschen stark zu machen. Julian Gandras (Haus Klara), Lena von der Gathen und Gerrit Bayer (Außenwohngruppe Maria Magdalena) – euer Einsatz verdient größte Anerkennung und unseren aufrichtigen Dank! Eure Unterstützung gibt Rückenwind – im wörtlichen wie im übertragenen Sinne!
Diese Tour war mehr als eine sportliche Herausforderung und was hier entstand, ist mehr als nur ein sportlich starkes Team. Es ist eine Gruppe junger Menschen, die über sich hinauswächst, die füreinander einsteht, sich gegenseitig trägt – und die gelernt hat, dass der Weg zum Ziel mit Einsatz, Mut und Zusammenhalt gepflastert ist. Sie ist ein Symbol für das, was in jedem von uns steckt – besonders in unseren Kindern und Jugendlichen: Kraft, Durchhaltevermögen und das Wissen: Ich kann das schaffen!
Wir freuen uns über die vielen Eindrücke, emotionalen Highlights und über die gemeinsamen Erfahrungen, die wir im Team mit zurückbringen konnten – Geschichten, die Hoffnung machen und zeigen, wie weit man kommen kann, wenn man sich traut, loszufahren. In diesem Sinne:
Kette rechts & volle Fahrt voraus!
Momente, die bewegen. Erinnerungen, die bleiben.
Schnappschüsse


