Ambulante Hilfen - Kinder- und Jugendhilfe​ Maria Schutz

Manchmal braucht es Hilfe und jemanden, der da ist.

Was sind AmbulanteN Hilfen Lichtblicke?

Unsere ambulanten Hilfen Lichtblicke in Overath begleiten durch uns betreute Kinder, Jugendliche und Familie in herausfordernden Lebenssituationen: individuell, flexibel und mit Herz.

Wenn der Alltag schwierig wird, wenn Überforderung spürbar ist oder unsere betreuten Familien an ihre Grenzen stoßen, bieten wir ihnen konkrete Unterstützung, damit Leben wieder gelingen kann. Wir legen großen Wert auf fachliche Qualitätssicherung und stetige Weiterentwicklung. Dazu gehören regelmäßige Teamsitzungen, Supervisionen mit externen Fachkräften und ein enger kollegialer Austausch. Durch Fort- und Weiterbildungen bleiben unsere Mitarbeitenden auf dem neuesten Stand der sozialpädagogischen und therapeutischen Arbeit.

Wir schaffen Räume, in denen Vertrauen wächst, neue Perspektiven entstehen und Entwicklung möglich wird: Unsere Räumlichkeiten liegen auf dem Gelände der Kinder- und Jugendhilfe Maria Schutz in Overath in einem freundlich eingerichteten Haus mit Küche, Therapieraum, Büro und Bad. Ein Ort, an dem unsere Kinder, Jugendlichen und Familien sich wohlfühlen dürfen, an dem Gespräche entstehen und kleine Schritte große Wirkung zeigen.

Verschaffen Sie sich einen Überblick

Unsere Ambulanten Angebote

Das Team der ambulanten Hilfen besteht aus pädagogischen und therapeutischen Fachkräften: Sozialpädagog*innen, Erzieher*innen, Heilpädagog*innen, systemischen Familienberater*innen, Kinder- und Jugendlichentherapeut*innen sowie Traumapädagog*innen. Leitung, Koordination und Organisation liegen in erfahrenen Händen, getragen von einem klaren fachlichen Profil und einer Kultur des Miteinanders. Das Angebot richtet sich an Kinder, Jugendliche und ihre Familien unserer stationären und teilstationären Gruppen, die aufgrund sozialer, kognitiver oder physischer Einschränkungen/Konflikte eine intensive Hilfestellung im Alltag benötigen.

Ziel dieser Hilfen ist es, die Erziehungskompetenz von Eltern zu stärken, das Wohl von unseren Kindern und Jugendlichen zu sichern und neue Perspektiven für ein gelingendes Zusammenleben zu schaffen.

Unsere ambulanten Hilfen richten sich innerhalb unserer Einrichtung an:

  • Kinder, Jugendliche und junge Volljährige mit besonderem Unterstützungsbedarf
  • Familien in Krisen- oder Konfliktsituationen
  • Eltern, die ihre Erziehungskompetenz stärken möchten
  • Kinder mit emotionalen, sozialen oder schulischen Schwierigkeiten

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Unsere Fachleistungsstunden bieten intensive, flexible Unterstützung für unsere betreuten Kinder, Jugendliche und Familien. In enger Zusammenarbeit fördern wir soziale, emotionale und lebenspraktische Kompetenzen immer individuell abgestimmt und ressourcenorientiert. Fachleistungsstunden sind eine flexible, intensive Unterstützung/Erziehungshilfe für den Einzelfall. Fachleistungsstunden sind sowohl präventiv wie auch entwicklungs- und ressourcenorientiert ausgerichtet und soll den Klient*innen in seiner/ihrer ganzheitlichen Entwicklung unterstützen.

Unser Angebot richtet sich an die Kinder, Jugendlichen und Familien unserer Einrichtung mit unterschiedlichen Problemstellungen und Entwicklungsherausforderungen, sowohl im sozialen Miteinander als auch im emotionalen Bereich, die eine besondere intensive Bearbeitung benötigen.

Das Konzept der Fachleistungsstunden ist eine zeitlich begrenzte und ergänzende Maßnahme zu einer stationären- bzw. teilstationären Unterbringung.

Ziele der Fachleistungsstunden:

  • Stärkung von Selbstbewusstsein und Handlungsfähigkeit
  • Förderung sozialer und emotionaler Entwicklung
  • Unterstützung in Krisen- und Konfliktsituationen
  • Hilfe bei der Bewältigung des Alltags
  • Entwicklung realistischer Zukunftsperspektiven


Die Arbeit findet in unseren Wohngruppen oder in unseren Räumen vor Ort statt. So entstehen tragfähige Beziehungen und nachhaltige Entwicklungsschritte.

In unserer systemischen Beratung begleiten wir unsere Familien in Veränderungsprozessen. Unser Team der ambulanten Hilfen kann unterstützen, Beziehungen zu verstehen, Ressourcen zu aktivieren und neue Wege im Miteinander zu finden. Dabei betrachten wir das gesamte Umfeld des bei uns lebenden Kindes/ Jugendlichen (Familie, Schule, Freundeskreis) und stärken so die Selbstheilungskräfte des Familiensystems.
Manche unserer Kinder und Jugendlichen brauchen im Schulalltag mehr Unterstützung, um ihr Potenzial gänzlich zu entfalten. Unsere Schulbegleitung nach §35a SGB VIII hilft unseren Kindern und Jugendlichen mit (drohender) seelischer Beeinträchtigung, am Unterricht teilzunehmen, Strukturen zu halten und soziale Sicherheit zu gewinnen. So kann Lernen wieder gelingen. Schritt für Schritt, mit Geduld und Wertschätzung.

Auch wenn unsere Kinder und Jugendlichen zeitweise außerhalb ihrer Herkunftsfamilie in einer stationären Wohngruppe leben, bleibt die Verbindung zu Eltern und Angehörigen ein wertvoller Teil ihres Lebens. Manchmal erfordert die familiäre Situation jedoch, dass Besuche zum Schutz und Wohl der Kinder und Jugendlichen begleitet werden, damit Begegnungen sicher, behutsam und im Sinne aller Beteiligten gestaltet werden können.

Unsere Besuchsbegleitung schafft in diesen Fällen geschützte Rahmenbedingungen für Begegnungen mit Sicherheit und Klärung von Perspektiven – empathisch, professionell und stets mit dem Wohl unserer Kinder und Jugendlichen im Blick. Wir helfen, dass Nähe wieder in Ruhe, mit Struktur und Vertrauen gelingen kann.

Für unsere Kinder aus den stationären und teilstationären Gruppen mit besonderem Förderbedarf bieten wir Kita-Assistenz an. Assistenz zum Besuch einer Kindertageseinrichtung im Rahmen einer individuellen heilpädagogischen Leistung, gemäß §§99, 113 Absatz 2 Nummer 3, § 79 Sozialgesetzbuch Neuntes Buch (SGB IX), § 53 Sozialgesetzbuch Zwölftes Buch (SGB XII; in der am 31.12.2019 gültigen Fassung).

Unsere Fachkräfte begleiten sie individuell, damit sie am (Gruppen-)leben teilnehmen und sich emotional, motorisch und sozial gut entwickeln können. Unser Ziel ist es, Inklusion spielerisch, wertschätzend und alltagsnah zu leben.

Ansprechpartner für

Verfügbarkeit

Möchten Sie mehr über unsere ambulanten Hilfen oder aktuelle Verfügbarkeiten erfahren?
Unsere Erziehungsleiterin Frau Klinkenbusch ist Ihre zentrale Ansprechpartnerin und berät Sie gerne persönlich zu unseren ambulanten Angeboten und möglichen Unterstützungsmöglichkeiten.

Präventionsfachkraft

Margarete Klinkenbusch Präventionsfachkraft

AnsprechpartnerIN

Das sagt die Erziehungsleitung Frau Klinkenbusch über die Ambulanten Hilfen

Ziel ist es, Entwicklung zu fördern, Teilhabe zu stärken und Lösungen zu finden, die für das Kind/den Jugendlichen und sein Umfeld stimmig und tragfähig sind. Biografisches Wissen wird von uns achtsam gesammelt und dient dazu, das Verhalten des Kindes zu verstehen im Hinblick auf sein Familiensystem.

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Ambulante Hilfen sind flexible Unterstützungsangebote für unsere Familien, Kinder und Jugendliche, die sich in herausfordernden Lebenssituationen befinden. Sie helfen dort, wo Unterstützung gebraucht wird: bei Erziehungsfragen, in Krisen oder bei sozialen und emotionalen Belastungen. Ziel ist es, die Eltern zu stärken, das Wohl unserer betreuten Kinder und Jugendlichen zu sichern und gemeinsam neue Perspektiven für ein gelingendes Miteinander zu entwickeln.

Ein Anspruch auf ambulante Hilfen der Kinder- und Jugendhilfe Maria Schutz in Overath besteht, wenn ein erzieherischer Unterstützungsbedarf bei den von uns betreuten Kindern, Jugendlichen und Familien vorliegt. Also dann, wenn Eltern, Kinder oder Jugendliche vor Herausforderungen stehen, die sie ohne fachliche Begleitung nicht bewältigen können. Die Bewilligung erfolgt über das zuständige Jugendamt, das die Hilfebedürftigkeit nach den §§ 27 ff. SGB VIII (Hilfen zur Erziehung) prüft. Diese gesetzlichen Grundlagen regeln, wann und in welcher Form Familien Unterstützung erhalten können, um das Wohl und die Entwicklung des Kindes zu sichern.

Gemäß § 27 SGB VIII haben Erziehungsberechtigte Anspruch auf Hilfe, wenn eine dem Wohl des Kindes entsprechende Erziehung nicht mehr gewährleistet ist und eine pädagogische Begleitung notwendig erscheint.

Je nach Situation kann das Jugendamt verschiedene Hilfeformen vorschlagen und gemeinsam mit der Familie individuell gestalten, unter anderem:

  • § 30 SGB VIII: Erziehungsbeistand: individuelle Begleitung von Kindern und Jugendlichen
  • § 35a SGB VIII: Eingliederungshilfe für Kinder und Jugendliche mit seelischer Behinderung
  • § 35 SGB VIII (in Verbindung mit § 27 SGB VIII) und § 41 SGB VIII (für junge Volljährige): intensivpädagogische Einzelfallhilfe (INSPE)


Die konkrete Auswahl und Planung der Hilfe erfolgt im Hilfeplanverfahren gemeinsam mit dem Jugendamt, der Familie und der Kinder- und Jugendhilfe Maria Schutz.

Unser Team besteht aus pädagogischen und therapeutischen Fachkräften darunter: Sozialpädagog*innen, Heilpädagog*innen, systemische Berater*innen, Kinder- und Jugendlichentherapeut*innen sowie Traumapädagog*innen.

Sie arbeiten wertschätzend, ressourcenorientiert und lösungsfokussiert mit den von uns betreuten Kindern, Jugendlichen und Familien zusammen. Regelmäßige Supervision, Teamreflexion und Fortbildungen sichern die Qualität unserer Arbeit und schaffen Verlässlichkeit für Familien.

Die Dauer richtet sich nach dem individuellen Bedarf und den gemeinsam festgelegten Zielen und richtet sich ausschließlich an die durch uns betreuten Kinder, Jugendlichen und Famielien.
Einige Hilfen begleiten Familien über mehrere Monate, andere über einen längeren Zeitraum, wenn nachhaltige Stabilität gewünscht ist.
Ziel ist immer, dass Familien am Ende gestärkt, selbstständig und sicher ihren Weg weitergehen können.

Unsere Arbeit richtet sich an den Stärken und Ressourcen unserer Familien aus.

Ziele können sein:

  • Verbesserung der familiären Kommunikation
  • Stärkung der Eltern-Kind-Beziehung
  • Förderung emotionaler und sozialer Kompetenzen
  • Entwicklung von Alltags- und Konfliktbewältigungsstrategien
  • Schaffung von Stabilität und Sicherheit im Lebensumfeld


So entstehen neue Perspektiven für jedes durch uns betreute Kind, jede*n durch uns betreuten Jugendliche*n und jede unserer betreuten Familien.

Während in stationären Angeboten Kinder und Jugendliche zeitweise außerhalb der Familie leben, bleiben sie bei unseren ambulanten Hilfen auch in ihrem vertrauten Umfeld und werden beispielweise in unserer Tagesgruppe betreut.

Die ambulanten Hilfen der Kinder- und Jugendhilfe Maria Schutz finden dort statt, wo sie am meisten bewirken. Je nach Bedarf kann die Unterstützung innerhalb der Wohngruppe, in Schule oder Kita oder in den Räumen unserer ambulanten Hilfen auf dem Gelände in Overath erfolgen.

Unser Team verfügt über ein liebevoll gestaltetes Haus mit eigener Küche, Therapieraum, Büro sowie Bad mit Dusche und WC, direkt neben der einrichtungseigenen Kapelle. Die Räume sind hell, freundlich und kindgerecht eingerichtet. Wir schaffen so einen geschützten Ort, an dem Gespräche entstehen, Vertrauen wachsen kann und Entwicklung möglich wird. Dies ermöglicht sowohl familiäre Nähe als auch professionelle Begleitung: individuell, flexibel und immer am Menschen orientiert.

Wenn ein pädagogischer Unterstützungsbedarf festgestellt wird, übernimmt in der Regel das zuständige Jugendamt die vollständigen Kosten für die ambulante Hilfe. Voraussetzung ist, dass im Rahmen des Hilfeplanverfahrens ein anerkannter erzieherischer Bedarf nach §§ 27 ff. SGB VIII festgestellt wurde.

Für die betroffenen und durch uns betreuten Familien entstehen dadurch in der Regel keine eigenen Kosten. Die Finanzierung erfolgt direkt über die öffentliche Jugendhilfe. So kann Unterstützung genau dort ansetzen, wo sie gebraucht wird ohne finanzielle Hürden für unsere Eltern oder Sorgeberechtigte.